Der ruhige Waldweg im Ruhewald Sandfort, umgeben von dichten Bäumen und natürlicher Vegetation – ein einladender Ort der Stille und Besinnung.

Die Natur braucht keine Meisterwerke zu schaffen, sie ist eins.

(Hermann Hesse)

Der Ruhewald Sandfort.

Lebendiger Wald und friedlicher Ort des Erinnerns zugleich.

Geprägt durch stattliche Eichen und Buchen, direkt am Dortmund-Ems-Kanal gelegen ist der Ruhewald Sandfort ein Waldfriedhof der besonderen Art in der landschaftlich so schönen Region zwischen Münster und Dortmund. Dieses fast 30 Hektar große Waldareal gehört zum Haus Sandfort, in dessen jahrhundertelanger Geschichte die Verantwortung gegenüber der Natur tief verankert ist. Der Erhalt des Waldes in seiner Vielfalt und Schönheit ist dabei das besondere Anliegen der Familie vom Hagen-Plettenberg.

Mit Eintritt in den Wald betreten Sie eine Welt, die sich jeden Tag verändert und doch so viel Ruhe und Beständigkeit ausstrahlt.

Starke Bäume mit mächtigem Laubdach schützen den zarten Bewuchs am Boden, eine lebendige und vielfältige Tier- und Pflanzenwelt findet hier ihren Lebensraum. Die frische Luft ist erfüllt von den Gerüchen des Waldes, dem Gesang der Vögel in den Kronen und dem Knacken der kleinen Äste unter den leisen Schritten der Besucher.

Die Bäume erzählen ihre lange Geschichte und geben gleichzeitig tröstlichen Halt im Hier und Heute. Sie sind Bewahrer und Hüter der Verstorbenen und friedlicher Ort des Erinnerns für die Hinterbliebenen.

Tröstlicher Waldfriedhof zwischen Dortmund und Münster

Zwischen Münster und Dortmund, direkt am Dortmund-Ems-Kanal gelegen, liegt der Ruhewald Sandfort in den Forstflächen der Familie vom Hagen-Plettenberg, angrenzend an das historische Schloss Sandfort.

Impressionen

Fotogalerie

Stadt Olfen.

Die Stadt Olfen ist Trägerin des Ruhewaldes Sandfort. Der Gedanke, mit einem Ruhewald eine attraktive Ergänzung des Bestattungsangebotes für Olfen und die Region zu schaffen und die Zusammenarbeit sehr langfristig – über Generationen hinweg – anzulegen, verband das Haus Sandfort und die Stadt Olfen von Anfang an. 
Sie hat Moritz Graf vom Hagen-Plettenberg im Wege der Beleihung mit der Aufgabe der Errichtung und des Betriebes des Ruhewaldes Sandfort betraut. Die jeweils gültige Fassung der Friedhofs- und Benutzungsordnung sowie der Entgeltordnung des Ruhewaldes Sandfort wird vom Rat der Stadt Olfen beschlossen.

Haus Sandfort.

Die Geschichte des Wasserschlosses “Haus Sandfort” reicht bis in das späte 13. Jahrhundert zurück. Das Haus ist seitdem durch Erbschaft oder Heirat im Besitz von ein und derselben Familie geblieben. Seit je her wurde in Sandfort Land- und Forstwirtschaft auf den weitläufigen, umliegenden Acker und Waldflächen betrieben.

Über die Jahrhunderte hinweg fanden viele Renovierungen, Umbauten und bauliche Ergänzungen statt. Heute besteht das Ensemble aus dem Schloss, der so genannten Oberburg, dem wehrhaft anmutenden Brauhaus mit seinen zwei markanten Rundtürmen, dem Pferdestall und den klassizistischen Vorburgen, deren Architekt der preußische Bauinspektor J. F. Teuto war.

So befand sich dieses einzigartige Denkmal in stetem Wandel der Zeit und blieb doch gleichzeitig ein vertrautes und verlässliches Stück Heimat in der Region.

Heute leben Graf Moritz und Gräfin Sabine vom Hagen-Plettenberg mit ihren vier Kindern in Sandfort, wo sich im Schloss neben den privaten Wohnräumen der Familie auch die Verwaltung des Ruhewaldes und des Gutsbetriebes Sandfort befinden.

Luftaufnahme des Wasserschlosses Sandfort, umgeben von Wassergräben und eingebettet in grüne Landschaft, ein historisches Bauwerk in idyllischer Naturkulisse.

Graf und Gräfin vom Hagen-Plettenberg im Ruhewald Sandfort – ein Ort der Ruhe und Verbundenheit mit der Natur.

Graf und Gräfin vom Hagen-Plettenberg


Trägerschaft der Stadt Olfen

Die Stadt Olfen ist Trägerin des Ruhewaldes Sandfort und arbeitet eng mit dem Haus Sandfort zusammen. So kann den Bürgern und Bürgerinnen der Region langfristig und über Generationen hinweg ein Angebot gemacht werden, das der immer größer werdenden Nachfrage nach Bestattungen in der Natur gerecht wird.

Betrieb durch Haus Sandfort

Moritz Graf vom Hagen-Plettenberg wurde mit der Errichtung und dem Betrieb des Ruhewaldes beauftragt.

Rechtliche Grundlage
Die Friedhofssatzung und Entgeltordnung werden vom Rat der Stadt Olfen beschlossen und regelmäßig aktualisiert (zum Ortsrecht Olfen).

Luftaufnahme des Wasserschlosses Sandfort, umgeben von Wassergräben und eingebettet in grüne Landschaft, ein historisches Bauwerk in idyllischer Naturkulisse.

Graf und Gräfin vom Hagen-Plettenberg im Ruhewald Sandfort – ein Ort der Ruhe und Verbundenheit mit der Natur.

Graf und Gräfin vom Hagen-Plettenberg

Haus Sandfort – Geschichte & Verantwortung
Das Wasserschloss Haus Sandfort blickt auf eine Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurück und ist seit der Grundsteinlegung im Besitz derselben Familie geblieben.

Land- und Forstwirtschaft mit Tradition
Die land- und forstwirtschaftlichen Flächen rund um Haus Sandfort werden seit jeher nachhaltig bewirtschaftet. Der Fokus liegt dabei auf dem respektvollen Umgang mit der Natur und dem Erhalt der ökologischen Vielfalt.

Leben & Verwaltung vor Ort
Heute leben Graf Moritz und Gräfin Sabine vom Hagen-Plettenberg mit ihrer Familie in Sandfort. Im Schloss befinden sich auch die Verwaltung des Ruhewaldes und des Gutsbetriebs.

Die Baumarten im Ruhewald Sandfort.

Mächtige Eichen, elegante Rotbuchen sowie die Hainbuchen prägen den Ruhewald Sandfort, aber auch andere Baumarten wie Birke oder Fichte kommen in den Forstflächen rund um das Haus Sandfort vor. Jeder Baum hat seinen eigenen Charakter und seine eigenen Wuchseigenschaften.

Die Stieleiche (lat.: Quercus robor) prägt den Ruhewald Sandfort und ist die am meisten vorkommende Baumart in diesem Forst. Mit einem Stammumfang bis zu sechs Metern und einer Wuchshöhe, die bis zu 30 Meter und mehr erreichen kann, ist sie das Sinnbild für Stärke und Halt in der Natur. Als in Mitteleuropa heimischer Baum erreicht sie ein Lebensalter von oft mehr als 500 Jahren, in manchen Fällen sogar über 1.000 Jahre. Die Stieleiche wird manchmal auch als Sommereiche oder Deutsche Eiche bezeichnet, die durch ihre eiförmigen Blätter mit den typischen Einbuchtungen am Blattrand erkennbar ist.

Die Rinde des Baumes ist dunkelbraun bis dunkelgrau und trägt feine Längsrisse und Furchen. Die Eicheln als Früchte dieses Baumes sitzen an langen Stielen, das Laub färbt sich im Herbst gold-braun. Diese Baumart ist wichtiger Lebensraum für Insekten und die in den Baumhöhlen nistenden Vögel und stellt im Winter zugleich eine wichtige Nahrungsquelle für die Tiere im Wald dar.

Die Hainbuche (lat.: Carpinus betulus) ist ein sommergrüner Laubbaum, der in mitteleuropäischen Wäldern beheimatet ist. Ihr Wuchs, der bis zu 25 Metern Höhe erreichen kann, Ihr Name leitet sich ab von der historischen Verwendung des Holzes in den Anfängen der Buchdruckkunst, da diese Holzart für die Herstellung von Drucklettern genutzt wurde.

Ihre Wurzeln wachsen dicht verzweigt in Herzform in den Boden. Das Laub der Hainbuche ist länglich-oval mit einem gezackten Blattrand, der aussieht, als sei er besonders fein gesägt. Ihre Rinde ist dunkelgrau und sehr glatt, oft sogar fast glänzend und trägt ein feines Netzmuster. Im Herbst öffnen sich die Früchte der Hainbuche und der Wind trägt die Samen fort, sie dienen den Vögeln des Waldes ebenso als Nahrung. Gleichzeitig wechselt das Laub seine Farbe von leuchtendem Grün hin zu Gelb- und Brauntönen.

Die Roteiche (lat.: Quercus rubra) verdankt ihren Namen ihrer prächtigen Herbstfärbung, die das Laub leuchtend orange bis rot werden lässt. Ihre Blätter sind mit einer Länge von 10 bis 25 Zentimetern und fast 10 Zentimetern Breite auffallend groß, die Ränder des Blattes sind tief eingeschnitten und gezackt. Ihre fast graue Rinde bildet erst im Laufe ihres Wachstums eine feinrissige Borke, deren Furchen aber nicht sehr tief sind. Sie wächst aufrecht und gerade und trägt eine runde, hochgewölbte Krone. Ihre Wuchshöhe erreicht bis zu 25 Meter, manchmal sogar über 30. Roteichen können bis zu 400 Jahre alt werden und erreichen dabei einen Stammdurchmesser von zwei Metern und mehr. Auch die Früchte der Roteiche ernähren in den kalten Monaten Wild- und Nagetiere sowie zahlreiche Vogelarten im Wald.

Rotbuchen (lat.: Fagur Sylvativa) sind die typischen Bäume der meisten mitteleuropäischen Wälder. Sie wächst robust auf den Böden unserer Region und kommt selbst in Höhenlagen der bayerischen Alpen bis zu 1400 Metern über NN vor. Sie verträgt auch schattige Standorte, die Jungpflanzen gedeihen unter dem Schirm der Altbäume. Ein Kronendurchmesser von 25 Metern macht sie selbst zum wichtigen Schatten- und Witterungsschutz im Ökosystem Wald. Rotbuchen können bis zu 300 Jahre alt werden.

Die Birke (lat.: Betula insignis) ist einer der auffälligsten Laubbäume im Wald. Ihr weißer, schlanker Stamm oft schon von weiter Ferne erkennbar. Sie reicht bis zu 30 Meter in den Himmel und ist oft an lichten Standorten zu finden. Als schnellwachsender Baum erreicht sie mit etwa 50 Jahren bereits ihre endgültige Wuchshöhe. Im Anschluss wächst sie weiter in der Krone und im Stamm. Ihre meist locker aufgebaute Krone formt sich aus ihren zarten, hängenden Zweigen.

Ihre Laubfärbung ist im Frühjahr zartgrün, später im Jahr mittel- bis dunkelgrün. Der Herbst färbt die Blätter goldgelb, bevor sie zu Boden fallen. Die Birke wird seit jeher auch in der Pflanzenheilkunde eingesetzt und steht symbolisch für Neubeginn, Reinheit und das Leben selbst.

Die Fichte (lat.: Picea rubens), auch bekannt als Rot-Fichte, ist ein immergrüner Nadelbaum, der sich durch seinen schlanken, geraden Wuchs und eine charakteristische, kegelförmige Krone auszeichnet. Diese verleiht dem Baum ein symmetrisches und strukturiertes Erscheinungsbild. Ihre Rinde ist rötlich-braun, schuppig und rau, was ihr im Kontrast zu den dunkelgrünen, spitzen Nadeln einen unverwechselbaren Charakter verleiht.

Dieser Baum kann eine beeindruckende Höhe von 30 bis 45 Metern erreichen, wobei der Stamm einen Durchmesser von bis zu 1,70 Metern entwickeln kann. Die Nadeln sind stechend spitz und tragen zur immergrünen Erscheinung des Baumes bei. Im Sommer bilden sich die dekorativen Zapfen, die je nach Reifegrad zwischen 2 und 20 Zentimetern lang werden. Nach ihrer Reifung fallen die Zapfen ab und die Samen werden durch den Wind verbreitet. Die Rot-Fichte ist in Europa weit verbreitet und kann ein Alter von 300 bis 600 Jahren erreichen. Sie ist ein Symbol für Beständigkeit und Dauerhaftigkeit.

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